Entscheidung
planung

 


…das Fundament

Die Massivität des Betonquaders mit seinen 2.50 m dicken Außenwänden und seiner 3.50 m mächtigen dicken Decke ließ nach anfänglichen Kostengegenüberstellungen keinen wirtschaftlichen Umbau verschiedenster Nutzung zu. Das Anliegen des BWH, ein Satelliten-Kommunikationszentrum zu realisieren, wurde aufgegriffen und die Idee, den Bunker als Fundament zu nutzen, war schnell entstanden.

 

 

 

Der Entwurf
Um die bestehende Form und somit die Historie des Bunkers sichtbar zu erhalten, wurde eine Architektur der Gegensätzlichkeit gewählt. Der neue gläserne Aufbau erhielt einen runden Grudrisszuschnitt mit einer kreisförmigen, teilverglasten Kuppel als oberen Abschluss. Dem gegenüber steht das vorhandene Bunkergebäude in seiner ürsprünglichen Rechteckform. Die verschiedenen Formen werden nicht zuletzt durch den alles verbindenden Treppenhausturm zu einer ganzheitlichen harmonischen Gesamtplanung.
Der spannende Entwurf berücksichtigt durch seine flexible Raumaufteilung und technische Einrichtung gleichermaßen die hoch technologischen Anforderungen an ein Kommunikationszentrum und dokumentiert durch seine Optik die Nutzung des Gebäudes.

tower_zeichDie statische Strukturierung des Objektes sowie die Variabilität der Raumzuschnitte lässt den heutigen Nutzern individuelle Möglichkeiten. Ein zentraler kreisrunder Raum bildet einen kommunikativen Mittelpunkt jeder Etage. Die Bunkerräume werden auf Grund ihrer Massivität als Hochsicherheitstrakt für Serveranlagen genutzt. Der alles überragende Kuppelraum mit seinen angrenzenden Terrassenflächen bietet neben einer phantastischen Aussicht optimale Voraussetzungen für Seminare und Veranstaltungen aller Art.